
Über mich:
Durch meine internationale Tätigkeit als Kinderärztin, Professorin und Wissenschaftlerin erlebe ich täglich, wie rasant der Klimawandel voranschreitet und bereits heute Gesundheit und medizinische Versorgung beeinträchtigt. Dürre, extreme Hitze, Wasserknappheit, Pandemien und zunehmend häufige Extremwetterereignisse treffen besonders Kinder und andere vulnerable Bevölkerungsgruppen.
Ich verstehe meine Arbeit deshalb als aktive Verbindung von Medizin, Wissenschaft und Klimaschutz. Neben meiner ärztlichen und wissenschaftlichen Tätigkeit engagiere ich mich in Aufklärung, Vorträgen und Publikationen zu den Zusammenhängen zwischen Klimawandel und (Kinder-)Gesundheit. Internationale wissenschaftliche Gremien wie der Weltklimarat (IPCC) warnen eindringlich vor den gesundheitlichen Folgen unzureichenden internationalen Handelns zum Klimaschutz .
Wir stehen an einem entscheidenden Wendepunkt: Entweder setzen wir die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen fort oder wir nutzen wissenschaftliche Erkenntnisse konsequent, um einen nachhaltigen und klimaneutralen Umgang mit unserer Umwelt zu gestalten.
Mein Ziel ist es, das Klimaverständnis zu stärken, Zusammenhänge verständlich zu machen, um fundierte, klimaverträgliche Entscheidungen in Medizin, Politik und Gesellschaft zu ermöglichen.
Rede von Sir David Attenborough, Advokat des Volkes für COP (Conference of the Parties UNFCCC)
Mein Klima-Cockpit
Ich versuche meinen ökologischen Fußabdruck konsequent zu reduzieren – durch bewussten Konsum, überwiegend pflanzliche Ernährung, nachhaltige Mobilität, erneuerbare Energien und die Förderung von Biodiversität im Alltag. Viele dieser Veränderungen sind einfach umsetzbar, andere entdeckt man auf dem Weg. Der eigene CO₂- und Ressourcenverbrauch lässt sich mit digitalen Tools transparent messen (z. B. Earth Hero, Klima, Carbon Footprint, 2zero).
Auch beim Reisen setze ich auf möglichst geringe Eingriffe in Natur und Klima: statt motorisierter Safaris mit schweren Geländewagen bevorzugen wir Wanderungen in der Wildnis und Übernachtungen im Freien. Diese Form der Nähe zur Natur schärft den Blick für ökologische Zusammenhänge und für die kleinen, oft übersehenen Dinge, die unsere Umwelt im Gleichgewicht halten.

Meine Forschungsschwerpunkte in folgenden UN-SDGs (Sustainable Development Goals)
SDG 3 (Health and Wellbeing), SDG 13 (Climate action), SDG 7 (Affordable and clean energy), SDG 11 (sustainable cities and communities), SDG 17 (Partnership for the goals), SDG 10 (Reduced inequalities), SDG 4 (Quality education)
Führungs- und Berufserfahrung
Professor Digital Health, Universität Kapstadt | MY Rwanda Heart Centre, Kigali (CEO) | IHF, Geneva Sustainability Centre, Genf (Director of Education) | DRV Bayern Süd, Gaissach (Medizinischer Direktorin) | Groote Schuur University Hospital, Cape Town (Senior Medical Superintendent and Head of Innovation Hub) | University of Cape Town (Professor) | Kantonsspital Aarau (Medizinische Direktorin) | Bernward Krankenhaus, Hildesheim (Chefärztin) | Universitätsklinikum Frankfurt (Abteilungsleiterin Tagesklinik für Pädiatrische Endokrinologie) | DFG Habilitationsstipendium INSERM Paris | Universitätsklinik Bonn (Assistenzärztin)
Medizinstudium Deutschland und Österreich, 3. Staatsexamen Universität München (LMU), Master of Public Health (Health Systems) Universität Kapstadt

Mitglied in nationalen und Internationalen Organisationen und Verbänden (Auswahl)
ISSOP (International Society for Social Pediatrics) – Leitung der Arbeitsgruppe “Auswirkung von Plastik auf die Kindergesundheit”, KLUG, H4F (Health 4 future), Klik green, Green and healthy hospitals (GGHH), Healthcare without harm, Doctors for greener healthcare, Forschungsnetzwerk Auswirkungen des Klimawandels in den Alpen, WHO (Climate and Health), African Climate Network (ENBEL), Medical Research Council UK (Climate and Health), etc.